[Anzeige] Die romantische Burgenstadt Schlitz liegt im ländlich geprägten mittelhessischen Vogelsbergkreis, dem größten erloschenen Vulkangebiet Europas. Ich verbrachte in Schlitz sehr entspannte Tage an einem leicht verregneten Wochenende im September, erkundete die Burgenstadt, besuchte das Burgmuseum, übernachtete sehr komfortabel im Hotel Vorderburg, lernte die edlen Brände der Schlitzer Destillerie lieben und entdeckte noch so richtig mittelalterliche Ecken. Traditionen werden hier noch gelebt, alle zwei Jahre kommen alle Schlitzer wieder in ihre Heimat und feiern zusammen das Schlitzer Trachtenfest. Zur Weihnachtszeit verwandelt sich der Turm der Hinterburg zur größten Weihnachtskerze der Welt. In diesem Beitrag nehme ich dich mit auf einen Rundgang durch Schlitz, zeige dir die schönsten Sehenswürdigkeiten und habe wie immer ein paar Genuss-Tipps für dich, los geht´s.
Inhalt


Eine Stadt in einer Burg
Mittelalterlicher Charme Die Burgenstadt Schlitz liegt auf einer kleinen Anhöhe, betrittst du durch das Ober- oder Niedertor die Altstadt gelangst du in ein großes, geschlossenes Burgareal mit fünf Burgen, einer Kirche im Zentrum, einem malerischen Marktplatz und mittelalterlichen Fachwerkhäusern. Ein Spaziergang durch Schlitz kommt fast einer Zeitreise gleich, die geparkten Autos muss man sich einfach wegdenken. Schlitz, oder besser gesagt die Weihe der heutigen Stadtkirche St. Margarethe wurde erstmals 812 urkundlich auf dem Hügel „Siltese“ erwähnt. Der erste urkundlich erwähnte Adlige aus dem Hause Schlitz war der Beamte des Klosters Fulda „Ermenoldus de Siltese“ als er im Jahr 1116 das Lehen Schlitz erhielt. Die Herren von Schlitz bauten die Großburg mit Stadtmauer auf und waren in der Rhöngegend verbreitet.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Schlitz
Marktplatz mit St. Georgsbrunnen



Alle Wege führen zum Marktplatz Bei einem Spaziergang durch die Burgenstadt führen dich die alten Pflastersteingassen automatisch zum Marktplatz, der von schlichten, meist dreistöckigen Fachwerkhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert umsäumt ist. Auf Deinem Weg kommst Du an alten Steinmauern, Fachwerkhäusern und den fünf Burgen vorbei. Im Zentrum steht der steinerne Marktbrunnen aus dem 16. Jahrhundert. Die Brunnenfigur wird „Bornschorsch“ genannt, „Born“ für Brunnen und „Schorsch“ für Georg und zeigt den heiligen St. Georg, Schutzpatron der Ritter und Soldaten und bekannter Drachentöter. Warum er wohl so grimmig zum Rathaus schaut?
Pizzeria Ristorante Margherita



Südländische Herzlichkeit Am Marktplatz habe ich meinen ersten kulinarischen Tipp für dich. Die Pizzeria Ristorante Margherita bietet nicht nur leckere italienische Küche zu wirklich fairen Preisen, sondern auch noch sehr freundlichen und ungezwungenen Service! Hier gibt man sich richtig Mühe, denn der Gast soll sich wohlfühlen. Im Sommer sitzt man entspannt auf der Außenterrasse und genießt zu leckerer Pasta das urige Fachwerkambiente. Meinen Eindruck bestätigen auch die positiven Bewertungen im Internet. Inhaber Engin Deniz setzt auf italienische Küchenklassiker wie Pizza, verschiedene Pastavariationen und Fleisch- und Fischgerichte vom Grill, er hat jedoch auch deutsche Gerichte wie panierte Schnitzel oder Cordon Bleu auf der Karte stehen. Ich wählte als Vorspeise knusprige und aromatische Bruschetta und als Hauptgericht Tagliatelle in Sahnesauce mit Schinken und Pilzen, oftmals sind die „normalen“ Klassiker einfach die Feinsten!
Adresse: Marktplatz 1
Historisches Rathaus am Kirchplatz



Throwback ins Mittelalter Das spätgotische Schlitzer Rathaus aus dem 16. Jahrhundert steht zwischen der ev. Stadtkirche St. Margarethe und dem Marktplatz. Ich finde, es wäre der perfekte Drehort für Mittelalterfilme, so ein ursprüngliches Rathaus habe ich bisher nicht gesehen. Bis heute hat der Bürgermeister dort sein Dienstzimmer und im Keller befindet sich immer noch eine Gefängniszelle. Irgendwie gruselig, ob er wohl auch heute noch der Hüter des Schlüssels ist?! Früher wurden hier Gesetzesbrecher öffentlich in einem „Triller“, das war ein Käfig aus Holz- oder Eisenstangen, zur Schau gestellt oder an den Pranger gefesselt und von den ehrbaren Bürgern verspottet und bespuckt.
Vorderburg

Eine Burg wie aus dem Bilderbuch Die Vorderburg war die Hauptburg im Burgenring und wie die anderen vier Burgen in die Stadtmauer integriert. Sie wurde in ihrer heutigen Form im 16. Jahrhundert erbaut, ihr Ursprung geht jedoch auf den romanischen Wohnturm aus dem 12. Jahrhundert zurück. Heute befinden sich hier der städtische Festsaal und das Burgmuseum, das wir uns nun zusammen ansehen.
Burgmuseum Schlitz


Stadtgeschichte in historischen Mauern Das Burgmuseum vermittelt anhand von 2.500 sehenswerten Exponaten die Geschichte der Stadt und die Kultur der Region. Ein Großteil der Ausstellungsstücke sind Leihgaben und Schenkungen der Grafen von Görtz aus dem Hause Schlitz aber auch von der Bevölkerung der Region. Die Vorderburg als Ausstellungsort ist die perfekte Wahl für eine Zeitreise durch die vielen Jahrhunderte Stadtgeschichte und einen Besuch möchte ich dir sehr ans Herz legen.



Schlitzerländer Trachten & Brautkronen Auf dem Rundgang durch die unterschiedlichen Abteilungen kommst du an archäologischen Funden und wunderschönen Antiquitäten vorbei, erfährst über die Schlitzer Ritter, über Schlitz zur Zeit der Reformation und des dreißigjährigen Krieges und die Weltreise des Grafen Carl. Die zweite Abteilung beleuchtet das Leben, Wohnen und Kochen der Bevölkerung sowie ihre Traditionen und Bräuche. Besonders schön finde ich hier die ausgestellten Trachten und Brautkronen. Mit bunten Bändern geschmückt wurde die Krone zur schwarzen Schlitzerländer Faltenrocktracht getragen.

Schlitzerlänner Linnwäwer Die Leinenweberei hat im Schlitzer Land eine lange Tradition, daher nennt man Schlitz auch die Stadt des Leinens, man kann sagen in der Region klapperten die Webstühle unaufhörlich. Diesem bedeutenden jahrhundertealtem Handwerkszweig ist ein eigener Bereich gewidmet. Anhand dreier noch vollständig funktionsfähigen Webstühlen wird das aufwändige Handwerk veranschaulicht, der älteste Stuhl ist mehr als 300 Jahre alt. Das Museum beherbergt außerdem noch eine Schuhmacherwerkstatt, eine Waffen-und Fahnensammlung, eine Bauernstube und vieles mehr.

Nach dem Rundgang darf man sich im Eingangsbereich selbst eine alte Ansicht von Schlitz mit Walze, Druckerfarbe und einem Stempel drucken, eine schöne Erinnerung an die mittelalterliche Burgenstadt.
Öffnungszeiten: April – Oktober: Fr, Sa+So 14-17 Uhr, November + Dezember: Sa+So 14- 17 Uhr
Eintritt: 3 €, Auch als Kombiticket mit dem Hinterturm 5 €
Adresse: An der Vorderburg 1
Hotel & Café Vorderburg


Stilvoll übernachten Das „Hotel Vorderburg“ mit Café befindet sich in den ehemaligen Schafstallungen der einstigen Hauptburg Vorderburg. Ludwig und Brit Graf und Gräfin zu Solms-Laubach sind leidenschaftliche Hoteliers und haben nach langem Leerstand das Hotel das eng mit ihrer Familiengeschichte verwoben ist, gekauft und 2014 renoviert wiedereröffnet. Es entstand ein elegantes, stilvolles Hotel im Herzen der Burgenstadt, perfekt für ein entspanntes Wochenende im hessischen Vogelsbergkreis.
Komfortable Zimmer


Wohlfühlambiente Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für das gehobene Ambiente und das Angebot außergewöhnlich gut, die 28 komfortablen Zimmer sind wie alle Bereiche im Haus modern, gemütlich und hochwertig eingerichtet und mit Boxsping-Betten, Flatscreen TV, einem Schreibtisch und kostenlosem WLAN ausgestattet. Brit Gräfin zu Solms-Laubach begrüßt und umsorgt mit ihrer ungezwungenen, entspannten und freundlichen Art ihre Gäste, man fühlt sich auf Anhieb wohl und angekommen.
Frühstücksbuffet




Genussvoll in den Tag starten Im stilvollen Frühstücksraum wartet zwischen 7 und 10 Uhr eine ungewöhnlich große Auswahl an allen Frühstücksmöglichkeiten die man sich nur denken kann, an wirklich alles und jedes Bedürfnis ist gedacht. Auch Veganer und Vegetarier finden mehr als genug um genussvoll in den Tag zu starten. Viele verschiedene Müslis und Frühstücksflocken, alle beliebten süßen Aufstriche, Kuchen, Gebäck, verschiedene Brote und Brötchen und eine großartige Käse- und Wurstauswahl, kein Wunsch bleibt offen. Besonders fein sind die selbstgemachten Salate, Streichcremés und Antipasti, einfach köstlich und so schön angerichtet! Auf vorherige Anfrage können auch Nicht-Hotelgäste das Frühstück buchen!
Café Vorderburg

Tipp: Ab 15 Uhr wird der Frühstücksraum, bei gutem Wetter auch die Außenterrasse zum „Café Vorderburg“. Es werden Kaffeespezialitäten, feine Kuchen und Torten angeboten, die in dem fantastischen Ambiente noch viel besser schmecken. Ich wählte den unfassbar leckeren Kirschkuchen mit Sahnecreme, Schokoboden und Chrunch. Das Café ist übrigens täglich und ebenfalls für alle Besucher der Stadt Schlitz geöffnet.
Info und Kontakt: www.hotel-vorderburg.de
Adresse: An der Vorderburg 1
Benderhaus

Fachwerk entdecken Direkt an der Vorderburg steht das um 1600 erbaute imposante „Benderhaus“. Es diente den Grafen von Schlitz als Fruchtboden und Zehntscheune. Der „Zehnt“ war eine Naturalsteuer, die von den Bauern im Schlitzerland bis 1820 von den Herren von Schlitz erhoben wurde. Wenn man sich die Größe des Gebäudes betrachtet, muss einiges zusammengekommen sein. Namensgebend für das markante Gebäude war jedoch die spätere Fassbinderei, oft auch als Böttcherei, Küferei oder Schäfflerei bezeichnet, die im Keller untergebracht war. Seit dem 2. Weltkrieg wird das Gebäude nur noch als Wohnhaus genutzt.
Hinterburg & Hinterturm

Wahrzeichen der Burgenstadt Die Hinterburg ist eine weitere der fünf Burgen im Burgenring. Ihr 36 m hoher Bergfried wurde im 14. Jahrhundert erbaut und gilt als das Wahrzeichen der Stadt. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Bergfried und einem Turm? Ein Bergfried ist der unbewohnte Hauptturm einer Burg, der aufgrund seiner Größe und Stärke als letzter Rückzugsort der Herrscherfamilie, Speicher, Gefängnis, Beobachtungsposten und zur Verteidigung diente. Der höher gelegene Eingang erfolgte meistens über eine Leiter oder wie hier in Schlitz über einen hochklappbaren Steg. Ein Turm schützte z.B. Stadttore, war oft bewohnt oder diente als Lagerplatz für Waffen oder andere wichtige Güter.


Größte Weihnachtskerze der Welt Jedes Jahr verwandeln riesige rote Stoffbahnen den Hinterturm zur größten Kerze der Welt. Hunderte Glühbirnen bilden dann auf dessen Spitze eine 6 Meter hohe Kerzenflamme. Die Schlitzer Burgweihnacht findet jeden Samstag und Sonntag im Advent statt und zählt zu den Veranstaltungshighlights des Vogelsbergkreises.



Das darfst du nicht verpassen! Von der Aussichtsplattform hat man eine fantastische Aussicht über die Burgenstadt und das Schlitzerland. Man entdeckt so manche versteckte Winkel und erkennt erst von oben so richtig die ganze Dimension der Burganlage. Das Beste ist, man kann ganz bequem mit dem Fahrstuhl hochfahren, auch an den Tagen der Burgweihnacht.
Öffnungszeiten: Ab Ostern Mi-So 13-18 Uhr
Eintritt: 3 €, Auch als Kombiticket mit dem Burgmuseum 5 €
Adresse: An der Hinterburg 3
Schachtenburg & Ottoburg


Nicht jede Burg ist gleich Auf deinem Rundgang durch Schlitz wirst du auch an der Schachtenburg und Ottoburg vorbeikommen und diese als solche erst mal gar nicht erkennen. Die Schachtenburg wurde 1557 von Elisabeth Schachten, Witwe des hessischen Kriegsrates Wilhelm von Schachten und Tochter des Junkers Werner von Schlitz erbaut. Bis 1894 befand sich hier der Sitz des Großherzoglich Hessischen Amtsgerichts. Die Burg wirkt mit den zwei parallel stehenden Fachwerkgebäuden eher wie eine repräsentative Wohnanlage als wie eine Burg. Heute ist hier ein Hotel untergebracht. Die Ottoburg ist ein frühbarockes Schloss und wurde 1653 von Otto Hartmann von Schlitz erbaut. Es steht auf den Resten der alten Stadtmauer, einer der Ecktürme stammt noch aus dem Mittelalter.
Niedertor & Trachtenpärchen


Sperrrock & Krimme Kappe Vom Marktplatz führt das steile Torgässchen durch das Niedertor. Am Ende stößt du auf eine große Bronzeskulptur, die ein tanzendes Trachtenpärchen darstellt und das Traditionsbewusstsein symbolisiert, denn in Schlitz werden Traditionen bis heute noch gelebt und sind ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Alle zwei Jahre am zweiten Wochenende im Juli wird ein großes Trachtenfest gefeiert und fast jeder gebürtige Schlitzer reist zu dem viertägigen Fest in seine Heimatstadt und singt mit allen anderen auf dem Marktplatz das „Schlitzer Lied“, Gänsehaut ist garantiert! Ganz neu hat die Stadt nun auch ein Trachtenpärchen als Ampelmännchen, was für eine nette Idee!
Braustübchen Schlitz


Rustikal und sooo gemütlich Gegenüber des Tanzpärchens habe ich auch noch einen weiteren gastronomischen Tipp für dich. Im urigen Braustübchen könnt ihr den Tag gemütlich bei regionaler Küche ausklingen lassen, ich empfehle aber unbedingt einen Tisch vorher zu reservieren, denn die Gaststätte ist sehr beliebt. Sabrina und Tim Dittrich führen mit viel Herzblut die Traditionsgaststätte und legen viel Wert auf Qualität und regionale Produkte. Auf der Speisekarte findet man deftige, deutsche Küchenklassiker wie Fleischkäse mit Spiegelei, Holzfällersteak, Tafelspitz, Schnitzelvariationen oder Kartoffelpuffer. Ich wählte auf Empfehlung „Kleine Pfläumchen“, das sind drei Schweinemedaillons mit Speck umwickelt und karamellisierten Pflaumen, die Mischung aus süß und salzig ist einfach unfassbar lecker!
Adresse: Brauhausstraße 18
Schloss Hallenburg & Schlosspark



Stadtnahe Auszeit in der Natur Am Rande der Altstadt liegt inmitten eines idyllischen Parks das Schloss Hallenburg. Das barocke Schloss war Wohnsitz der Grafenfamilie und wurde Anfang des 18. Jahrhunderts von Friedrich Wilhelm Graf von Schlitz genannt von Görtz erbaut. Sein heutiges klassizistisches Aussehen erhielt es nach einem Brand um 1800. Seit 1954 ist es in städtischen Besitz und beherbergt heute die Landesmusikakademie Hessen. Der Schlosspark ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Schlitz fließt an dem gepflegten Park mit altem Baumbestand vorbei, ein Biergarten und Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen ein.
Adresse: Zugang über Steinweg
Audiowalk "Schlitzer Geschichte(n)"


Von Bonifatius & Kaiser Wilhelm Mit dem „Schlitzer Burgen Stadtplan“ und dem kostenlosen Audiowalk „Schlitzer Geschichte(n)“ lassen sich ganz einfach die Sehenswürdigkeiten, historische Gebäude und die Stadtgeschichte entdecken. QR-Codes an sechs illustrierten Infotafeln führen zu dem sehr angenehm und unterhaltsam gesprochenen Audiowalk. Der fiktive Leinenweber Konrad erzählt spannende Geschichten und Anekdoten der Stadtgeschichte, z.B. vom Besuch des Feldherrn Tillys im Gasthaus „Schwarzer Adler“, über den grimmigen Blick des „Bornschorschs“ sowie über die regelmäßigen Besuche Kaiser Wilhelms in Schlitz. Eindrucksvoller und schneller kann man nicht in das alte Schlitz eintauchen.
Stadtführung "Mit alten Bildern und Gesinge..."


Tipp: Schlitz hat eine Vielzahl von unterhaltsamen Stadtführungen im Angebot, ob eine Führung mit dem Stadtwächter Hagen oder eine kulinarische Führung, für jegliche Interessen ist etwas dabei. Ich schloss mich Udo Keilwerths Führung „Mit alten Bildern und Gesinge unterwegs im Burgenringe“ an. Das Konzept der ca. 1,5 stündigen Tour ist außergewöhnlich und eine vergleichbare habe ich bisher in noch keiner anderen Stadt erlebt. An der Vorderburg wird der Tourstart mit einer stimmgewaltigen Gesangseinlage der ersten Strophe des „Schlitzer Liedes“ eingeleitet. Der geschichtsbegeisterte Udo Keilwerth ist im traditionellen Hessenkittel gekleidet und mit einer Staffelei ausgestattet. Anhand von historischen Fotografien und Skizzen veranschaulicht er die Stadtentwicklung und die Veränderungen im Stadtbild, erzählt von ehemaligen Bewohnern und hat so einige Geschichten über die Burgherren im Repertoire, wie die über den „Schwedengörtz“.

Nach der Erkundung des Burgenrings endet die Führung auf der Aussichtsplattform des Hinterturms, wo er seine Gäste an den letzten zwei Strophen des Schlitzer Liedes teilhaben lässt. Schließt man dabei die Augen, kann man sich ein wenig vorstellen wie ergreifend es sein muss, wenn hunderte Schlitzer auf dem Trachtenfest singen:“ „Du Stadt, die uns geboren, dir sei ein Gruß geweiht, mögst du lieblich grüßen und blühen allezeit…“.
Buchung: Direkt über Udo Keilwerth 0151-28036485
Weitere Infos zu Stadtführungen: www.schlitz.de
Schlitzer Destillerie



Mein Tipp für alle Liebhaber feinster Spirituosen In der Schlitzer Destillerie fand ich meinen aktuellen Lieblings-Obstbrand, die aromatische und sanfte „Milde Marille“, alleine nur der Duft ist betörend und erinnert mich etwas an Marzipan. Wenn dir Brände bisher zu stark und scharf waren, musst du unbedingt im Manufakturverkauf die Schlitzer Brände kosten, ich bin mir sicher, du wirst von den „Milden Schlitzer“ begeistert sein. Die Destillerie ist eine der ältesten Brennereien der Welt und ihre Spirituosen werden in so ziemlich allen Gasthäusern und Restaurants der Region angeboten. Ich liebe die „Milde Marille“ besonders zum Dessert oder als Digestif und verschenke sie mittlerweile auch gerne an Freunde und Bekannte. Berühmt ist die Destillerie auch für seinen preisgekrönten Whisky, Edelkorn und Liköre. In Schlitz hat man auch die Möglichkeit die Produktionsstätte zu besichtigen, an Tastings und Kursen teilzunehmen und mehr über die Schnapsbrennerei zu erfahren.
Öffnungszeiten Manufakturverkauf: Mo-Fr 10-17 Uhr
Info:www.schlitzer-destillerie.de
Adresse: Im Grund 16
Dieser Beitrag enthält Werbung und entstand in Zusammenarbeit mit der Stadt Schlitz und der Deutschen Fachwerkstraße.
Teile den Beitrag mit Deinen Freunden.

