[ANZEIGE] Die Kur- und Rosenstadt Bad Langensalza im thüringischen Unstrut-Hainich-Kreis glänzt mit der drittgrößten Altstadt Thüringens, malerischen Fachwerkhäusern, wunderschönen Themengärten, individuellen Cafés und guter, thüringischer Heimatküche. In gleich zwei sehenswerten Museen kann man sich geschichtlich informieren, Martin Luther begegnen und auf den zweithöchsten Kirchturm Thüringens steigen. Es wird in Bad Langensalza nicht langweilig, denn es gibt viel zu entdecken und mit allen Sinnen zu erleben! In den Sommermonaten liegt ein zarter Blumenduft in der Luft und südländischer Flair verbreitet entspannte Urlaubsvibes. Erholung findet man in der Friederiken Therme, beim Bummel durch die Altstadtgassen oder bei Ausflügen in den Nationalpark Hainich, der seit 2011 zum UNESCO Weltnaturerbe Buchenurwälder gehört. In diesem Beitrag nehme ich dich mit auf einen Rundgang durch die erlebnisreiche Stadt und gebe dir wie immer ein paar kulinarische Tipps an die Hand.
Inhalt
Ein Blick in Bad Langensalzas Geschichte

Historische Waidstadt am Hainich Über 1.000 Jahre ist es her, als das Dorf Salzaha erstmals urkundlich erwähnt wurde und es dauerte noch gut 300 Jahre, bis Salza von Kaiser Otto IV. das Stadtrecht erhielt. Dies brachte enorme Vorteile, denn die jungen Städte erhielten das Recht Zölle zu erheben, Märkte abzuhalten, Stadtbefestigungen zu errichten und sich selbst zu verwalten. Die Städte blühten auf und die Kassen füllten sich, wie auch in Salza. Das Klima im Thüringer Becken bot optimale Bedingungen für den Waidanbau. Der Handel mit dem Steinrohstoff Travertin und mit Färberwaid war sehr lukrativ, der Farbstoff für blau war sehr teuer und brachte gute Gewinne ein. Salza gehörte zu den wenigen Städten, die mit Waid handeln durften und dank dieses Privilegs zu Wohlstand gelangten. Diesen sieht man heute noch an den ehemaligen Waidhändlerhöfen mit prunkvollen Toreinfahrten, steinernen Erdgeschossen und Fachwerkaufbauten.


Folgenreicher Stadtbrand Fachwerkhäuser können Fluch und Segen zugleich sein. Im Februar 1711 brach im nun genannten Langensalza eine Feuerhölle aus. 300 Wohnhäuser und 100 Scheunen brannten nieder. Zum Einsatz kam eine der ersten Feuerspritzen mit einem 250 Liter Tank, die Pumpanlage fror jedoch ein und das Unglück konnte nicht verhindert werden. Die Häuser voller Wintervorräte brannten lichterloh und brennende Dachschindeln wehten in die Vororte. Eine Schuldige fand man schnell, eine Magd soll trotz Verbot mit einer Kerze eine Scheune in der lange Straße betreten und ein Feuer ausgelöst haben. Viele der prächtigen barocken Gebäude stammen aus der Zeit nach dem Stadtbrand, es sind aber auch noch einige sehr alte Fachwerkhäuser erhalten geblieben. Auf einem Spaziergang durch die Gassen Bad Langensalzas wirst Du die schützenswerten Zeitzeugen entdecken.
Meine schönsten Sehenswürdigkeiten in Bad Langensalza

Durch die bunte Kur- und Rosenstadt Bad Langensalza zieht sich ein Hauch von mediterranem Flair. An jeder Ecke blüht und duftet es. Palmen, Olivenbäumchen und alte Rosenstöcke verwandeln die Altstadt in ein kleines Urlaubsparadies für Städtereisende. Ich habe einige sehenswerte Kulturdenkmäler, Wahrzeichen und Museen entdeckt, ich zeige sie dir.
Marktstraße



Die Marktstraße ist die Hauptgeschäftsstraße in der Fußgängerzone. Hier sind viele Geschäfte, Cafés und Restaurants angesiedelt. An den barocken Fassaden der bunten Bürger- und Patrizierhäusern kann man den einstigen Reichtum der Handelsstadt noch gut erkennen. Früher führten hier Handelswege und die Postroute Kassel-Leipzig durch. Entlang der Marktstraße lernt man einige der sehenswertesten Kulturdenkmäler kennen. Das Rathaus mit Rathausbrunnen kann man nicht übersehen und auf dem Weg zur Marktkirche St. Bonifacii kommt man an der rekonstruierten Postmeilensäule vorbei. Die meist aus heimischen Steinen gemeißelten Säulen dienten der Kennzeichnung von Entfernungen entlang der Postrouten. An der Marktkirche wird dir das imposante grüne Portal des Bonifatius Stübchens auffallen, da hüpft das Herz eines jeden Türenliebhabers!
Rathaus mit Rathausbrunnen



Das imposante Rathaus wurde nach dem Stadtbrand von 1742 bis 1751 aus heimischen Travertin erbaut. Der Kalkstein wird bei Langensalza abgebaut und ist nach wie vor ein richtiger Exportschlager. Täglich um 12 und 18 Uhr ertönt ein Glockenspiel mit 32 Glocken. Auf einem Umlauf erscheinen unter dem Giebel zu Melodien wie „Kein schöner Land“, „Hochzeitsmarsch“ oder „Oh du fröhliche“ fünf Figuren, die Bad Langensalzaer Persönlichkeiten darstellen. Ein Hingucker ist auch der „Breite Brunnen“ vor dem Rathaus, der 1582 aus Seeberger Sandstein gebaut wurde und von zwei heraldischen Löwen, die das kursächsische und das Stadtwappen tragen, geschmückt ist.
Adresse: Marktstraße 1
Marktkirche St. Bonifacii



Verirren nicht möglich Verirren kannst du dich in Bad Langensalza eigentlich nicht, denn für Orientierung sorgt der Kirchturm der St. Bonifacii Marktkirche. Du kannst aus fast jeder Ecke der Stadt einen Blick auf ihn erhaschen. Der Turm mit Renaissanceobergeschoss und Einzeigeruhr ist mit einer Höhe von 72,49 Meter der zweithöchste Thüringens und überragt die gesamte Stadt. Es lohnt sich auch die Kirche von innen zu besichtigen. Ich mache das immer gerne, setzte mich kurz um etwas auszuruhen und lasse die Kirche, bevor es auf meinem Stadtspaziergang weitergeht, auf mich wirken. Es brauchte 320 Jahre, bis der Bau der spätgotischen, dreischiffigen Hallenkirche in unterschiedlichen Bauphasen 1592 beendet war. Eigentlich war der Bau von zwei Türmen geplant, jedoch gingen die Gelder aufgrund des Rückgangs des Waidhandels aus. Beeindruckend ist auch das spitzbogige Westportal, welches das Gottesgericht zeigt. Als Baumaterial wurde auch hier wieder der heimische Travertin verwendet.
Adresse: Bei der Marktkirche 1
Stadtmuseum im Augustinerkloster


Museum in historischen Mauern Das ehemalige Augustinereremitenkloster ist der perfekte Ort für ein Stadtmuseum. Das Kloster wurde 1280 von Günther von Salza gestiftet und bestand bis zur Reformation. Heute begibt man sich hier auf eine Zeitreise durch die 800 jährige Stadtgeschichte. Ein Museumsrundgang führt durch die Räumlichkeiten, den idyllischen Innenhof mit Resten des Kreuzganges bis hoch zum Kirchturm der Klosterkirche.

Prominenter Gast Auf dem Rundgang begegnet dir in der Sakristei Martin Luther höchstpersönlich. Er besuchte Salza am 29. Mai 1516 im Rahmen seiner Tätigkeit als Distriktsvikar von 10 Klöstern. Setz dich ruhig neben ihn auf die Bank, er wird dir von seinen anstrengenden Reisen und den Grund seines Aufenthalts erzählen.

Hunderte Edelsteine Das Schmuckstück der Ausstellung ist der „Langensalzaer Goldjunge“. Das mit Edelsteinen und Diamanten besetzte barocke Altarkreuz von Johann Heinrich Köhler funkelt prunkvoll und ist für jeden Liebhaber sakraler Kunst ein richtiges Highlight.

Perfekte Wärmedämmung Die eingebaute Holzbohlenstube katapultiert dich direkt ins 16. Jahrhundert. Ursprünglich befand sie sich in einem Wohnhaus in der Salzstraße. Eine Holzbohlenstube war oft der einzige beheizte Raum im Haus. Sie wurde meistens in eine Hausecke als ein eigenständiges und selbsttragendes Gehäuse eingebaut, galt als guter Wärmespeicher und regulierte schwankende Luftfeuchtigkeit. Mit prachtvollen Schnitzereien und Malereien geschmückt galt sie als die „gute Stube“.

Altstadt-Ausblicke Mit einem fantastischen Rundblick über die Dächer der Altstadt wirst Du für den Kirchturmaufstieg belohnt, es sind auch nur 120 Stufen. Ich finde es immer faszinierend, Städte von oben zu betrachten. Man erkennt gut die alten Grundrisse der Stadt, den Verlauf der Stadtmauer und entdeckt noch den ein oder anderen historischen Schatz.
Adresse: Augustinerplatz 1-2
Thüringer Apothekenmuseum
Haus Rosenthal


Zeitreise durch die Jahrhunderte Im so romantisch klingenden „Haus Rosenthal“ kannst du nicht nur in die thüringische Pharmaziegeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts eintauchen und einen der 10 Gärten Bad Langensalzas kennenlernen, sondern auch ein geschichtsträchtiges Fachwerkhaus mit fantastischen Spuren aus vergangenen Zeiten erleben. Das über 500 Jahre alte Fachwerkhaus ist eines der ältesten der Stadt und wurde nach seiner Lage im Rosenthal benannt. Es wurde 1515 als Wirtschaftsgebäude der Tuchmacherinnung auf einen steinernen Vorgängerbau errichtet, den man von der Straße aus noch gut erkennen kann. Der Eingang erfolgte damals wie heute über eine Brücke. Im Laufe des 16. Jahrhunderts folgten Umbauarbeiten zu einem Wohngebäude und bis in die 1970er Jahre wurde das urige Gebäude noch bewohnt. Bei umfassenden Sanierungsarbeiten Anfang des 21. Jahrhunderts wurden jahrhundertealte Wandvertäfelungen, zwei Holzstuben und eine Stuckdecke von 1693 freigelegt. Die Stadt Bad Langensalza erhielt für die gelungene Sanierung des Kulturdenkmals den Thüringer Denkmalschutzpreis, herzlichen Glückwunsch!
Apothekergarten

Es summt und brummt Seit dem 18. Jahrhundert ist im Haus Rosenthal ein Rosengarten belegt. Heute ist hier ein idyllischer Apothekergarten mit über 80 verschiedenen Heil-, Gewürz- und Arzneipflanzen angelegt. Die Beete sind thematisch nach Anwendungsbereichen geordnet und nach Gehölzen, Stauden- und Duftpflanzen sowie Arznei- und Heilpflanzen unterteilt. Die Pflanzen dürfen natürlich und frei wachsen, es summt und brummt im ganzen Garten, ein wahres Paradies für jeden Pflanzenliebhaber.
Apothekenausstellung



Tinkturen, Pillen & Giftschränke Im Haus zeigt die Apothekenausstellung die unterschiedlichen Funktionsbereiche alter Apotheken. Es sind die historischen Einrichtungen der Löwen- Apotheke aus Eschwege, viele pharmazeutische Arbeitsgeräte, ein nachgebautes Laboratorium und Apothekerbüro, dekorative Gefäße und vieles mehr aus 3 Jahrhunderten Pharmaziegeschichte ausgestellt. Viele Besucher werden noch die ein oder andere Arzneimittelverpackung aus DDR- Zeiten erkennen. Dem Langensalzaer Apotheker Johann Christian Wiegleb, Gründer des ersten privaten Lehrinstituts in Deutschland zur Ausbildung von Pharmaziegesellen sind eigene Ausstellungsbereiche gewidmet. Auch für „Nicht-Pharmazeuten!“ eine sehenswerte Ausstellung!
Öffnungszeiten Fr-So, 13-17 Uhr
Adresse: Bergstraße 15a
Klopstockhaus

Zeugnis von Wohlstand Ein sehenswertes barockes Patrizierhaus ist das sogenannte „Klopstockhaus“ in der Salzstraße. Die beeindruckende Fassade ist in der Originalfarbe rosa gehalten und mit rustikalen, grau-marmorierten Rahmen, üppigen Stuckelementen und einer imposanten Toreinfahrt versehen. Das Gebäude ist nach dem deutschen Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock benannt. Klopstock ist vor allem für seinen Epos „Der Messias“ bekannt und gilt als wichtigster Vertreter der Empfindsamkeit, eine literarische Strömung der Aufklärung. Nach Beendigung seines Theologiestudiums lebte er von 1748-1750 in Langensalza, der Geburtsstadt seiner Mutter und unterrichtete hier als Hauslehrer die Söhne des Bürgermeisters und Kaufmanns Johann Christian Weiß.
Adresse: Salzstraße 3
Parks und Themengärten

Gartenträume In den Sommermonaten blüht es in Bad Langensalza an jeder Ecke. 2011 gewann die Stadt den Titel „Blühendste Stadt Euopas“. Vollkommen zurecht, denn wer kann 10 unterschiedliche Parks & Themengärten sowie 25 Kleingartenanlagen vorweisen? Die meisten Anlagen und Parks sind kostenfrei zugänglich, für manche muss man Eintritt bezahlen. Es gibt aber ein günstiges Kombiticket, welches auch die Besuche der zwei Museen beinhaltet.

Kostenfrei zugänglich sind:
- Botanische Garten – Garten der Vielfalt (geöffnet April-Oktober)
- Arboretum – Garten der Bäume (geöffnet April-Oktober)
- Magnoliengarten – Garten des Übergangs (ganzjährig geöffnet)
- Schlösschenpark – Park der Herzogin (ganzjährig geöffnet)
- Kurpark – Die Flaniermeile (ganzjährig geöffnet)
- Natur!Garten! mit Café – Garten des Entdeckens und Erforschens (geöffnet April-Oktober)
- Traco Park -Garten des Travertins (Mo-Sa, in den Wintermonaten verkürzte Zeiten)

Kostenpflichtig zugänglich sind:
- Japanischer Garten – KOFUKU NO NIWA (geöffnet April-Oktober)
- Rosengarten – Garten der Liebe (geöffnet Mai-Oktober)
- Apothekergarten – Garten der Heilkräuter, über Apothekenmuseum zugänglich (Fr-So, April-Oktober)
Eintrittspreise: Tageskarte pro Garten 6 €, ermäßigt 5 €, Kombiticket für alle Gärten und Museen 20 € (online erwerben)
Schlösschenpark


Barockes Gartenparadies Das gelbe Friederikenschlösschen haben wir der Herzogwitwe Friederike von Sachsen-Weißenfels zu verdanken. Mitte des 18. Jahrhunderts ließ sie sich die wunderschöne Sommerresidenz im Rokokostil mit zwei Kavaliershäuschen errichten. Zum spazieren wurde eine barocke, terrassierte Gartenanlage angelegt, die „Schlösschenpark“ genannt wird. Die heutige Anlage ist eine Rekonstruktion historischer Pläne von 1751. Mit dem Japanischen Garten ist dies definitiv mein Lieblingsort in Bad Langensalza. Die Gartenarchitektur ist sehr beeindruckend, ein idyllischer Park zum Entspannen, Genießen und Träumen. Mit etwas Vanille und Sahne-Kirsch Eis in der Hand macht ein Spaziergang durch die barocke Gartenanlage noch mehr Spaß! Ein Brunnen mit schwefelhaltigen Wasser, eine Remise, eine Orangerie, die historische Druckerei, Blumenbeete und viele Zitrusbäume lassen uns ein wenig in das fürstliche Leben der Herzogin eintauchen, die mit 31 Jahren Witwe wurde, alle vier Söhne im Kindsalter verlor und bis zu ihrem Tod in Langensalza lebte. Auch Herzoginnen haben mit schweren Schicksalsschlägen zu leben.


Lustschlösser nennt man die privaten Rückzugsorte der Fürsten des 18. Jahrhunderts. Wie so oft schwappten die Ideen aus Frankreich zu uns rüber. Man brauchte nun ebenfalls ein elegantes „Maison de plaisance„ ein „Lusthaus“ oder auch „Landhaus“ zur Erholung von den alltäglichen Pflichten in der Nähe der Residenz. Die ländlichen Zweitsitze sollten etwas privater und kleiner, aber durchaus luxuriös sein. Nach dem 30 jährigen Krieg zog man gerne außerhalb der Stadtmauern und genoss das Landleben. Im Sommer war es bestimmt nicht angenehm in den übelriechenden Städten.
Adresse: Kurpromenade 5
Japanischer Garten


Reise in die japanische Mytholgie „KOFUKU NO NIWA“ heißt der Japanische Garten, das bedeutet „GARTEN DER GLÜCKSEELIGKEIT“. Mit dem Betreten des Gartens landet man in einer harmonischen, fernöstlichen Welt voller Mythen und Traditionen. Auf dem 7.000 m2 großen Areal hört man nur das leise Rauschen des kleinen Wasserfalls, das Quaken der Frösche und Zwitschern der Vögel. Ein wundervoller Ort um sich vom Alltag zu erholen, zur inneren Mitte zu finden und zum Staunen.


Ästhetik pur Japanische Gärten sind bis ins kleinste Detail durchdacht und geplant. Bei der Gartengestaltung werden Landschaften in den Jahreszeiten in Miniatur imitiert. Koi Karpfen symbolisieren Kraft und Wohlstand, Bonsai Bäume stehen für Geduld und die Harmonie zwischen Mensch und Natur. Fließende Wellenbewegungen durchziehen die Gartenlandschaft. Die geschwungenen Linien der Kiesflächen spiegeln die Strukturen der Gewässer wieder und entstehen in Meditation mit einem Rechen. Läuft man auf dem Zickzack-Steg über die Teichlandschaft, läßt man der japanischen Mythologie nach die bösen Geister hinter sich. Im Teepavillon kann man ab 13 Uhr japanischen Tee trinken und an bestimmten Terminen an Teezeremonien teilnehmen, diese Termine bitte rechtzeitig erfragen.
Adresse: Kurpromenade 15
Rosengarten


Ein Garten für die Königin der Blumen Der Rosengarten gilt als einer der schönsten Deutschlands und zieht Besucher aus der ganzen Welt an. Seit 2002 darf Bad Langensalza sich „Rosenstadt“ nennen. Die Rosenzucht hat hier eine lange Tradition. Deutschlands einzige anerkannte Rosenzüchterin Anni Berger züchtete hier 50 Rosensorten und wurde Namensgeberin der „Anni Berger Stiftung“, die sich für die Rosentradition, Denkmalpflege und Umweltschutz einsetzt.




Rosenliebe Über 450 Rosenarten- und sorten, Gräser und Stauden sind auf dem 18.000 qm großen ehemaligen Fabrikgelände ausgestellt. 90 davon sind Züchtungen aus Bad Langensalza. Rosenliebhaber freuen sich über historische und englische Rosen, Wildrosen und Edelrosen in Beeten, an Pergolen und Rosenbögen. Sie verströmen sanften Blumenduft und zeigen die ganze Faszination der Rosenliebe. Die Blütezeit ist von Juni bis Oktober, dann verwandelt sich der idyllische Garten in ein buntes Blütenmeer mitten in der Altstadt.
Adresse: Vor dem Klagetor 3
Arboretum mit Drei Türme Blick



Die Jahreszeiten erleben Ein weiterer einzigartiger Ort der Entspannung und Ruhe ist der Garten der Bäume „Arboretum“ bei der Gottesacker Kirche. Auf dem ehemaligen Friedhof wachsen über 200 verschiedene Arten von Gehölzen und Bäumen. Auf Schautafeln werden die unterschiedlichen Pflanzenfamilien erklärt. Die großgewachsenen Bäume sind schon sehr beeindruckend und spenden im Sommer angenehmen Schatten. Platanen, Maulbeerbäume, Weiden, Magnolien, Ulmen, um nur ein paar zu nennen, säumen die Spazierwege. Im März verwandeln 500.000 Frühblüher den Park in ein buntes Blütenmeer, ein Fest für die Sinne. Die Natur darf sich frei entfalten, so schön und idyllisch.
Adresse: Holzgasse 11

Guck mal durch! Ein beliebter Fotospot ist der „Drei Türme Blick“. Vor der Gottesackerkirche ist der „Argusblick“, ein aus Stein gehauenes Auge in einer Travertinsäule aufgestellt. Schaut man durch das Guckloch, sieht man die drei Türme der Augustinerklosterkirche, den Hausmannsturm des Rathauses und den Kirchturm der Marktkirche auf einem Blick.
Adresse: Holzgasse 5
Bad Langensalza - Mitglied der Deutschen Fachwerkstraße


Fachwerk auf der Deutschen Fachwerkstraße erleben Aus der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte entstand 1990 die Deutsche Fachwerkstraße, die sich zu einer der beliebtesten Kultur- und Ferienstraßen Deutschlands entwickelt hat. Auf einer Gesamtlänge von über 3.900 km verbindet die mittlerweile in acht regionale Teilstrecken unterteilte Straße unter dem Motto „Fachwerk verbindet“ über 120 Fachwerkstädte mit ihren Sehenswürdigkeiten, Denkmälern und abwechslungsreichen Landschaften. Bad Langensalza liegt auf der regionalen Teilstrecke „Vom Harz zum Thüringer Wald“ und bereichert das Ferienerlebnis mit bunten Fachwerkhäusern, barocken Stuckelementen, mächtigen Portalen und sehenswerten Themengärten.
Info: Weitere Informationen zur Deutschen Fachwerkstraße, den Mitgliedsstädten und Regionalstrecken findest Du auf www.deutsche-fachwerkstrasse.de.
Thüringisches Fachwerk



Augen auf beim Stadtspaziergang! Die thüringische Fachwerkbaukunst wurde von verschiedenen Baustilen aus ganz Deutschland beeinflußt. So gibt es zahlreiche bekannte Fachwerkschmuckformen wie u.a. die Fächerrosette, Taubänder, Schiffskehlen und „Wilde Männer“ zu entdecken. Man findet jedoch auch eine regionale Besonderheit an zahlreichen Häusern der Altstadt. Die sogenannte „Thüringer Leiter“ ist eine rustikale Fachwerkkonstruktion, die der Anordnung nach an eine querliegende Leiter erinnert und dem Fachwerkbau zusätzliche Stütze liefert. Vielleicht entdeckst du eine?
Grimmige Kerle



Pfui! Der Teufel! Von manchen Portalen werden dich grimmige Kerle anstarren. Sie werden Neidköpfe, Gaffköpfe oder auch Fratzen genannt und sollten das Böse, Hass, Neid und Zorn vom Haus abwehren. Am Portal der Marktstraße 25 findest du zwei besonders gruselige Kerle.
Knetschecken


Lust zu knetschen? Auf deinem Spaziergang durch die Altstadt werden dir kleine steinerne Sitzecken rechts und links der prächtigen Barocktüren und Einfahrten auffallen. Diese Sitzecken nennt man in Thüringen Knetschecken. Knetschen ist das thüringische Wort für tratschen, schnacken oder schwätzen. Das machen wir nämlich alle und schon immer gerne, nur dass man es sich in Langensalza dafür bequem machte. Es gibt noch eine weitere Besonderheit an den Eingängen zu entdecken. An kleinen Öffnungen, den sogenannten „Braulöchern“, konnte man sehen, ob man gerade frischgebrautes Bier kaufen konnte, denn dann steckte dort als Hinweis ein Büschel Braugerste.
Schlemmen und genießen in Bad Langensalza
Für alle Naschkatzen und Kaffeeliebhaber wie mich, habe ich ein paar Tipps für eine Schlemmerpause direkt in der Altstadt mitgebracht. Kaffee und Kuchen oder Eis gehören für mich zu jedem Ausflug dazu und um ehrlich zu sein, steuere ich ganz nach dem Motto: „Nice here, but first coffee“ ein Café auch meistens als erstes an. Für den großen Hunger am Abend habe ich auch zwei sehr unterschiedliche Restaurants getestet und bin zu dem Fazit gekommen, dass in Bad Langensalza kulinarisch wirklich für jeden Geschmack etwas geboten ist.
Tee Truhe



Ein Tässchen Tee gefällig? Bei der Marktkirche habe ich einen außergewöhnlichen Laden entdeckt. Die Tee Truhe von Stephanie Schwich ist so ein süßer Teeladen mit Café und mein Tipp für alle Teetrinker und Genießer. Betritt man den Laden, durchströmt einen der wohlige Duft von Tee und der weiten Welt. Zu jeder der 250 sorgsam ausgewählten Sorten hat Frau Schwich eine Geschichte zu erzählen, dazu bietet sie eine große Auswahl an Teezubehör, Thüringer Spezialitäten und Souvenirs an. Im 1. Obergeschoss hat sie eine gemütliche Teestube wie in Omas Wohnzimmer eingerichtet, Nostalgie pur! Es gefiel mir so gut, dass ich hier gleich zweimal unfassbar leckere Torten gegessen hatte. Die Maracuja – Joghurt Torte war die beste, die ich seit langem hatte und der Cappuccino war auch sehr fein. Nur wunderte ich mich im Nachhinein, warum ich keinen Tee bestellte, ich bin wohl einfach eine unverbesserliche Kaffeetrinkerin!
Adresse: Bei der Marktkirche 2
Schwesterherz


Mit viel Liebe zum Detail Café, Kuchen und schöne Dinge bieten Ulrike & Anne-Kathrin Walter in ihrem Café Schwesterherz an, Passanten gaben mir den Tip hier Kuchen zu essen. Das Café befindet sich in der Fußgängerzone und wenn du das Besondere liebst, bist du hier genau richtig, du wirst dich sehr wohl fühlen. Die herzlichen Schwestern haben sich ihren Traum verwirklicht und führen nun schon seit 12 Jahren sehr erfolgreich ihr eigenes Café, das noch mehr als feine Kuchen und Torten anbietet. Vintage Kommoden und Küchenschränke sind mit hübschen Kleinigkeiten, Tischwaren, Dekorationen und Leckereien zum selbst verwöhnen oder zum verschenken gefüllt. Es gibt viele schöne Dinge zu entdecken, ein tolles Konzept, in dem sich jedes Mädchen jeden Alters wohlfühlt.


Ein wenig wie bei Oma In der kuscheligen Wohnzimmeratmosphäre schmecken die selbstgebackenen Kuchen und Torten wie von der lieben Oma. Ich entschied mich für den leckeren und nicht zu süßen Schmandkuchen mit Fruchtspiegel und eine Tasse Cappucino. Auch der Café schmeckt sehr gut, die Bohnen werden von der Rösterei Ottimo aus Gotha geliefert. Hier kann man sich den ganzen Tag über verwöhnen lassen, am Vormittag werden Frühstücksvariationen und nach 12 Uhr kleine Gerichte wie Gemüse- Quiche oder Paninis angeboten.
Adresse: Mühlhäuserstraße 2
Villa Italia



Cucina deliziosa Am Schlösschenpark wird man mit italienischer Küche und feinem Eis in der „Villa Italia“ so richtig verwöhnt. Das Restaurant ist in einem über 250 Jahre altem Kavaliershäuschen des Friederikenschlösschens untergebracht und bietet in den warmen Monaten auch zahlreiche Sitzmöglichkeiten im Außenbereich mit Blick in den malerischen Park an. Auf der Karte findet man beliebte italienische Klassiker wie Pastavariationen, Pizzen oder Fisch- und Fleischgerichte. Ich entschied mich für die sehr feine „Petto di Tacchino al Gorgonzola“, das ist eine gegrillte Putenbrust mit Spinat-Gorgonzola Sauce, Brokkoli und Tagliatelle. Als leichtes Dessert passte die klassische „Panne Cotta“ mit frischen Früchten an dem warmen Sommerabend ganz wunderbar.
Adresse: Kurpromenade 5a
Gasthaus zur Weintraube

Thüringische Gastlichkeit Das Gasthaus und Pension zur Weintraube erstreckt sich über mehrere Gebäude und wird in dritter Generation von Familie Dollhofer geführt. Wer sich familiär aufgehoben fühlen möchte, ist bei Familie Dollhofer genau richtig! Dies bestätigen auch die zahlreichen positiven Bewertungen auf unterschiedlichen Bewertungsportalen. Sich willkommen und aufgenommen zu fühlen ist auf Reisen so viel wert. Auch die Lage am Rande der Fußgängerzone, direkt neben dem Stadtmuseum Augustinerkloster ist ideal, um alle Sehenswürdigkeiten und Gärten fußläufig zu erkunden.



Bodenständige Heimatküche Das Herz der Weintraube ist ein 600 Jahre altes Fachwerkhaus. In dem ehemaligen Ausspannehaus sind die gemütliche Gaststube, Küche und Fremdenzimmer untergebracht, das Gasthaus kann also auf eine lange Tradition zurückblicken. Alexandra und Maik Dollhofer sind herzliche Gastgeber und verwöhnen ihre Gäste mit bodenständiger, thüringischer Heimatküche zu fairen Preisen. Die Speisekarte bietet Klassiker wie Eisbein, Bratwürste, Sülze, Wild oder Krautwickel, alles frisch und vom Chef selbst gekocht. Morgens wartet am Tisch bereits ein individuell auf den Gast zusammengestelltes Frühstück. Die Marmelade ist von der lieben Omi selbstgemacht und das frisch zubereitete Rührei mit Speck schmeckt sehr lecker, hier wird man schon am frühen Morgen mit einem sättigenden Frühstück so richtig umsorgt.

Perfekt für eine längere Auszeit Ich schlief sehr gut im erst kürzlich sanierten Nebengebäude, das einmal zum Augustinerkloster gehörte und nun Gäste der Weintraube in komfortablen Ferienwohnungen beherbergt. Die Apartments sind mit Küchenzeilen und Wohnbereichen ausgestattet und haben so liebevolle Namen wie „Oma Margit“, „Oma Hanni“ oder „Opa Hansel“. Wie das gesamte Gebäude sind sie modern und gemütlich eingerichtet und bequem über einen Fahrstuhl zu erreichen.
Adresse: Mühlhäuserstraße 11

Dieser Beitrag enthält Werbung und entstand in Zusammenarbeit mit der
Deutschen Fachwerkstraße.
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